Vrilica Rezept – Bosnisches Ofengericht mit Milch und Butter
Vrilica ist ein traditionelles bosnisches Ofengericht aus Mehl, kochendem Wasser und Salz, das nach dem Backen mit heißer Milch und Butter übergossen wird. Die Zutaten sind schlicht, doch die besondere Zubereitung ergibt eine weiche, saftige Mitte und leicht gebräunte Oberfläche.
Charakteristisch ist, dass das Mehl mit wirklich kochendem Wasser überbrüht wird. Der noch warme Teig kommt in eine geölte Tepsija, wird relativ dünn verteilt und mit einem Löffel oder Messer eingekerbt. Direkt nach dem Backen folgt der heiße Milch-Butter-Guss, den die Vrilica während einer kurzen Ruhezeit aufnimmt.
Je nach Region und Familie begegnet man verwandten Zubereitungen auch unter Namen wie Oparuša, Obaruša, Pleska oder Kašikača. Mengen, Guss und einzelne Arbeitsschritte können sich unterscheiden. Dieses Rezept legt eine klassische bosnische Hausversion mit heißer Milch und Butter fest. Weitere traditionelle Gerichte finden Sie in unserem Guide zur bosnischen Küche.
Vrilica – Bosnisches Ofengericht mit Milch und Butter
Kochutensilien
- Digitale Küchenwaage
- Messbecher
- großer hitzebeständiger Rührtopf oder Schüssel
- Stabiler Kochlöffel
- Teigschaber
- runde Metall-Tepsija oder Backform, ca. 32–34 cm Durchmesser
- Esslöffel für das Oberflächenmuster
- kleiner Kochtopf für den Milch-Guss
- Backhandschuhe
- Hitzebeständige Unterlage
Zutaten
Für die Vrilica
- 600 g Weizenmehl Type 405 oder Type 550
- 10 g feines Salz
- 700 ml Wasser sprudelnd kochend
- 60 g Sonnenblumenöl
Für den Milch-Butter-Guss
- 750 ml Vollmilch 3,5 % Fett
- 40 g Butter
- 5 g feines Salz
Anleitungen
Backofen und Form vorbereiten
- Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Eine Metall-Tepsija mit 32–34 cm Durchmesser bereitstellen.
- Etwa 40 g Sonnenblumenöl auf Boden und Rand der Form verteilen.
Teig überbrühen
- Mehl und 10 g Salz in einer großen hitzebeständigen Schüssel gründlich vermischen.
- Genau 700 ml Wasser zum sprudelnden Kochen bringen.
- Zunächst etwa drei Viertel des Wassers langsam unter kräftigem Rühren zum Mehl geben.
- Das restliche Wasser portionsweise einarbeiten.
- Nur so lange mischen, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist und eine dicke, klebrige Masse entstanden ist.
- Nicht wie einen Brot- oder Hefeteig lange kneten.
Vrilica formen
- Die heiße Teigmasse vorsichtig in die geölte Tepsija geben.
- Die restlichen 20 g Öl auf Teigschaber, Löffel und Oberfläche verteilen.
- Den Teig gleichmäßig auf ungefähr 1,5 cm Dicke ausbreiten.
- Mit der Rückseite eines geölten Esslöffels flache Rillen beziehungsweise ein unregelmäßiges Muster eindrücken.
- Nicht vollständig bis zum Boden durchschneiden.
Backen
- Form auf die mittlere bis untere Schiene des vorgeheizten Ofens stellen.
- Vrilica bei 250 °C Ober-/Unterhitze 20–25 Minuten backen.
- Nach etwa 18 Minuten erstmals kontrollieren.
- Die Oberfläche muss fest sein und deutlich goldbraune Stellen besitzen.
- Falls sie noch sehr blass ist, einige Minuten weiterbacken.
Milch-Guss vorbereiten
- Etwa fünf Minuten vor Ende der Backzeit Vollmilch, Butter und 5 g Salz in einen Topf geben.
- Unter gelegentlichem Rühren erhitzen, bis die Butter vollständig geschmolzen ist.
- Die Mischung einmal bis knapp zum Kochen bringen und anschließend vom Herd nehmen.
Heiße Vrilica übergießen
- Gebackene Vrilica aus dem Ofen nehmen und die Form auf eine hitzebeständige Unterlage stellen.
- Den heißen Milch-Butter-Guss langsam und gleichmäßig über die gesamte Oberfläche verteilen.
- Besonders die Vertiefungen und Randbereiche benetzen.
- Wegen der heißen Form und Flüssigkeit vorsichtig arbeiten.
Ruhen lassen
- Vrilica 10–15 Minuten unbedeckt ruhen lassen.
- Während dieser Zeit soll der größte Teil des Milch-Gusses aufgenommen werden.
- Danach in acht Portionen schneiden beziehungsweise mit einem Pfannenheber teilen.
- Warm servieren.
Notizen
- Das Wasser muss unmittelbar vor der Verwendung sprudelnd kochen.
- Kochendes Wasser vorsichtig verarbeiten; Verbrühungsgefahr.
- Die Masse ist kein gewöhnlicher Brot- oder Hefeteig und muss nicht lange geknetet werden.
- Kein Backpulver und keine Hefe in dieser festgelegten Hauptrezeptur.
- Die Backform sollte ungefähr 32–34 cm Durchmesser besitzen.
- Vrilica nicht zu dick ausstreichen.
- Sonnenblumenöl verhindert Anhaften und unterstützt die Bräunung.
- Die Vertiefungen nur in die Oberfläche drücken und den Teig nicht bis zum Boden zerschneiden.
- Der Milch-Butter-Guss wird heiß auf die frisch gebackene Vrilica gegeben.
- Nach dem Übergießen nicht sofort anschneiden.
- Diese Version wird nach dem Milch-Guss nicht erneut in den Ofen gestellt.
- Regionale Versionen mit Sauerrahm, Schmand, Ei oder Backpulver sind eigenständige Varianten.
- Gekühlte Reste innerhalb von zwei Tagen verbrauchen.
- Kajmak, Joghurt, Käse oder andere Beilagen sind nicht in den Nährwerten enthalten.
Was ist Vrilica?
Vrilica gehört zu den einfachen Gerichten der bosnischen Hausküche. Für den Grundteig werden nur Weizenmehl, Salz und kochendes Wasser benötigt. Etwas Öl verhindert das Anhaften und hilft dabei, den Teig in der Backform zu verteilen.
Nach dem Backen ist die Zubereitung noch nicht beendet. Die heiße Vrilica wird mit einer ebenfalls heißen Mischung aus Milch, Butter und wenig Salz übergossen. Während der anschließenden Ruhezeit zieht ein großer Teil dieser Flüssigkeit in den gebackenen Teig.
Dadurch unterscheidet sich Vrilica sowohl von gewöhnlichem Brot als auch von einer klassischen bosnischen Pita aus dünn ausgezogenem Teig.
Warum wird für Vrilica kochendes Wasser verwendet?
Das kochende Wasser ist kein nebensächlicher Arbeitsschritt, sondern prägt die Textur.
Beim Übergießen beginnt ein Teil der Stärke im Mehl sofort zu quellen. Dadurch entsteht eine schwere, klebrige und deutlich anders strukturierte Masse als bei einem gewöhnlichen Teig mit kaltem oder lauwarmem Wasser.
Das Wasser wird deshalb unmittelbar nach dem Aufkochen portionsweise zum Mehl gegeben und mit einem stabilen Kochlöffel eingearbeitet.
Der Teig muss anschließend nicht lange geknetet werden. Ziel ist keine elastische Brotstruktur, sondern eine gleichmäßig befeuchtete, dicke Masse.
Wie soll der Teig für Vrilica aussehen?
Der Teig ist weich und klebrig, aber nicht flüssig wie ein Pfannkuchenteig.
Er lässt sich mit einem Löffel beziehungsweise Teigschaber in die Form geben und mit geöltem Werkzeug oder vorsichtig mit eingeölten Händen verteilen.
Trockenes Mehl soll nicht mehr sichtbar sein. Gleichzeitig darf die Mischung nicht so dünn werden, dass sie von selbst durch die Form fließt.
Da Mehle Wasser unterschiedlich aufnehmen, wird die letzte kleine Menge des kochenden Wassers kontrolliert eingearbeitet. Die festgelegten 700 Milliliter funktionieren mit gewöhnlichem Weizenmehl Type 405 beziehungsweise Type 550 als Ausgangspunkt für diese Rezeptur.
Braucht Vrilica Backpulver?
Nicht zwingend.
In einigen Familienrezepten wird eine kleine Menge Backpulver verwendet, während andere traditionelle Zubereitungen ausschließlich aus Mehl, Salz und kochendem Wasser bestehen.
Unsere Hauptrezeptur verwendet bewusst kein Backpulver. Dadurch bleibt der Aufbau besonders schlicht und der typische Effekt des überbrühten Teiges steht im Mittelpunkt.
Eine Version mit Backpulver wäre eine zulässige Familienvariante, sollte aber nicht einfach ohne Anpassung in diese exakt berechnete Rezeptur eingefügt werden.
Welche Backform eignet sich für Vrilica?
Traditionell wird Vrilica in einer runden Metallform beziehungsweise Tepsija gebacken.
Für diese Menge eignet sich eine Form mit ungefähr 32 bis 34 Zentimetern Durchmesser. Entscheidend ist, dass der Teig nicht zu dick liegt.
In einer wesentlich kleineren Form würde die Mitte deutlich länger benötigen und die fertige Vrilica könnte kompakt und teigig wirken, während die Oberfläche bereits stark gebräunt ist.
Warum wird die Tepsija geölt?
Das Öl erfüllt mehrere Aufgaben.
Es verhindert, dass die klebrige Teigmasse am Metall festbackt, und unterstützt gleichzeitig die Ausbildung einer leicht gebräunten Unterseite und Randzone.
Ein Teil des Öls wird auf dem Boden und am Rand der Form verteilt. Der Rest hilft beim Ausbreiten der klebrigen Masse.
Für die festgelegte Rezeptur verwenden wir neutrales Sonnenblumenöl.
Warum bekommt Vrilica ein Muster mit dem Löffel?
Die typischen Vertiefungen gehören zum Erscheinungsbild verschiedener regionaler Versionen.
Mit der Rückseite eines leicht geölten Esslöffels werden flache Rillen oder ein unregelmäßiges Muster in die Oberfläche gedrückt.
Die Vertiefungen vergrößern die Oberfläche und helfen später dabei, den heißen Milch-Butter-Guss über die Vrilica zu verteilen.
Der Teig wird dabei nicht vollständig bis zum Boden durchgeschnitten.
Bei welcher Temperatur wird Vrilica gebacken?
Vrilica braucht einen gut vorgeheizten Ofen.
Diese Rezeptur wird bei 250 °C Ober-/Unterhitze gebacken. Bei der relativ dünnen Teigschicht reichen ungefähr 20 bis 25 Minuten.
Die Oberfläche soll deutlich goldbraune Stellen zeigen und fest wirken. Eine blasse, sehr weiche Oberfläche deutet darauf hin, dass der Teig noch nicht ausreichend gebacken wurde.
Da Backöfen unterschiedlich stark heizen, beginnt die Sichtkontrolle bereits nach etwa 18 Minuten.
Warum wird Vrilica nach dem Backen mit Milch übergossen?
Der Milch-Guss ist für diese Vrilica-Version entscheidend.
Vollmilch wird zusammen mit Butter und etwas Salz bis knapp zum Kochen erhitzt. Die frisch aus dem Ofen kommende Vrilica wird anschließend sofort und gleichmäßig damit übergossen.
Der gebackene Teig nimmt einen erheblichen Teil der Flüssigkeit auf. Dadurch wird das Innere weich und saftig, während einzelne gebräunte Stellen an der Oberfläche erhalten bleiben.
Die Vrilica soll anschließend nicht in einer großen Menge Milch schwimmen. Deshalb bekommt sie nach dem Übergießen ausreichend Zeit zum Aufnehmen der Flüssigkeit.
Warum müssen Vrilica und Milch heiß sein?
In traditionellen Beschreibungen wird gerade dieses Zusammenspiel aus heißem Teig und heißem Guss hervorgehoben.
Eine frisch gebackene, noch sehr heiße Oberfläche nimmt den warmen Guss anders auf als vollständig erkalteter Teig. Gleichzeitig schmilzt die Butter vollständig und verteilt sich mit der Milch.
Beim Arbeiten ist jedoch Vorsicht notwendig: Sowohl die Metallform als auch der Milch-Guss sind sehr heiß. Die Tepsija wird auf eine hitzebeständige Fläche gestellt und nur mit geeigneten Ofenhandschuhen bewegt.
Wie viel Milch braucht Vrilica?
Für 600 Gramm Mehl verwenden wir 750 Milliliter Vollmilch.
Die gesamte Menge wird langsam über die Oberfläche verteilt. Besonders die mit dem Löffel geformten Vertiefungen und Randbereiche werden dabei gleichmäßig benetzt.
Nach zehn bis fünfzehn Minuten sollte der größte Teil aufgenommen sein.
Je nach Mehl, Backdauer und Dicke kann eine kleine Menge Flüssigkeit noch am Boden der Form stehen. Sie wird während der Ruhezeit häufig weiter aufgenommen.
Vrilica, Oparuša, Pleska oder Kašikača – ist das dasselbe?
Die Bezeichnungen überschneiden sich regional, sind aber nicht in jedem Haushalt vollkommen austauschbar.
Der Name Vrilica beziehungsweise Vrelica wird mit dem Arbeiten mit sehr heißem beziehungsweise kochendem Wasser verbunden. Auch die Bezeichnung Oparuša verweist auf das Überbrühen des Mehls.
Bei Kašikača spielt zusätzlich der Löffel eine erkennbare Rolle: Mit ihm wird der Teig verteilt beziehungsweise das typische Muster eingedrückt.
Die Grundidee kann sehr ähnlich sein, während sich der abschließende Guss unterscheidet. Neben Varianten mit Milch und Butter existieren beispielsweise Zubereitungen mit Sauerrahm beziehungsweise Schmand und Ei.
Deshalb behandeln wir diese Namen als regional verwandte Zubereitungen und nicht als Beweis dafür, dass überall exakt dasselbe Rezept gekocht wird.
Ist Vrilica eine Pita oder ein Brot?
Im alltäglichen Sprachgebrauch wird Vrilica manchmal als einfache oder „alte“ Pita bezeichnet. Technisch unterscheidet sie sich jedoch deutlich von Burek, Sirnica oder Krompiruša.
Es gibt keinen dünn ausgezogenen Jufka-Teig und keine eingerollte Füllung. Die gesamte Teigmasse wird direkt in einer Form gebacken.
Auch mit klassischem Brot ist Vrilica nicht identisch, weil der Teig weder als gewöhnlicher Hefeteig geführt noch nach dem Backen trocken serviert wird.
Am treffendsten ist deshalb die Beschreibung als traditionelles bosnisches Ofen- beziehungsweise Teiggericht.
Wie schmeckt Vrilica?
Vrilica ist mild, leicht salzig und deutlich von Milch und Butter geprägt.
Die Unterseite und einzelne Oberflächenbereiche besitzen etwas Röstgeschmack, während das Innere nach dem Guss weich und feucht wird.
Gerade weil nur wenige Zutaten verwendet werden, sind Mehl, gute Vollmilch und Butter geschmacklich deutlich wahrnehmbar.
Was passt zu Vrilica?
Vrilica kann warm zum Frühstück, als einfache Mahlzeit oder als Beilage serviert werden.
Dazu passen Naturjoghurt, Sauermilch, junger Käse oder Kajmak. Wegen des bereits enthaltenen Milch-Butter-Gusses braucht sie jedoch nicht zwingend eine weitere schwere Begleitung.
In manchen Haushalten wird zusätzlich Sauerrahm beziehungsweise Vrhnje auf dem Teller angeboten.
Typische Fehler bei Vrilica
Lauwarmes statt kochendes Wasser verwenden
Damit verändert sich die vorgesehene Textur des überbrühten Teiges. Das Wasser kommt unmittelbar nach dem Aufkochen zum Mehl.
Das Wasser auf einmal hineinschütten
Die Mischung lässt sich dann schwerer gleichmäßig verbinden. Das kochende Wasser wird portionsweise unter kräftigem Rühren eingearbeitet.
Den Teig zu dick in die Form geben
Eine zu kleine Form verlängert die Backzeit und kann zu einer kompakten, feuchten Mitte führen.
Zu wenig Öl in der Tepsija verwenden
Der klebrige Teig kann am Boden haften und lässt sich schlechter verteilen.
Die Vrilica blass aus dem Ofen nehmen
Vor dem Guss benötigt sie bereits eine vollständig gebackene Struktur und sichtbare Bräunung.
Kalte Milch über die heiße Vrilica gießen
Für diese traditionelle Hausversion wird der Guss heiß verwendet und unmittelbar nach dem Backen verteilt.
Sofort anschneiden
Nach dem Übergießen braucht die Vrilica ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten, damit sie den größten Teil des Gusses aufnehmen kann.
Kann man Vrilica vorbereiten?
Am besten schmeckt Vrilica frisch und noch warm.
Der rohe, mit kochendem Wasser angesetzte Teig ist nicht für langes Stehen vorgesehen. Nach dem Anrühren wird er unmittelbar in die Form gegeben und gebacken.
Auch der Milch-Guss wird erst kurz vor Ende der Backzeit erhitzt.
Wie bewahrt man Vrilica auf?
Wegen des Milch-Gusses sollten Reste nicht über längere Zeit bei Raumtemperatur stehen.
Nach dem Abkühlen werden sie abgedeckt beziehungsweise verschlossen in den Kühlschrank gestellt und innerhalb von zwei Tagen verbraucht.
Zum Servieren lässt sich eine Portion vorsichtig im Ofen oder in der Mikrowelle erwärmen. Sie soll vollständig heiß werden, ohne unnötig auszutrocknen.
Kann man Vrilica einfrieren?
Ein Einfrieren ist möglich, aber qualitativ nicht ideal.
Der mit Milch getränkte Teig kann nach dem Auftauen weicher und etwas ungleichmäßiger werden. Für die beste Textur empfehlen wir deshalb, Vrilica frisch zuzubereiten.
Häufige Fragen zur Vrilica
Was ist Vrilica?
Vrilica ist ein bosnisches Teiggericht aus Mehl, Salz und kochendem Wasser, das im Ofen gebacken und anschließend mit heißer Milch und Butter übergossen wird.
Wie heißt Vrilica noch?
Je nach Region und Familie kommen Bezeichnungen wie Vrelica, Oparuša, Obaruša, Pleska oder Kašikača vor. Die konkreten Rezepturen können sich dabei unterscheiden.
Warum heißt das Gericht Vrilica?
Der Name wird mit der Verwendung sehr heißen beziehungsweise kochenden Wassers und der heißen Zubereitung in Verbindung gebracht.
Braucht Vrilica Hefe?
Nein. Diese Rezeptur enthält keine Hefe.
Braucht Vrilica Backpulver?
Nicht zwingend. Einige Familienversionen verwenden etwas Backpulver, unsere festgelegte Version besteht im Grundteig nur aus Mehl, Salz und kochendem Wasser.
Kann man Vrilica ohne Milch machen?
Es existieren verwandte regionale Varianten mit anderen Gussarten. Für diese Vrilica-Version gehört der heiße Milch-Butter-Guss jedoch zur festgelegten Rezeptur.
Warum macht man mit dem Löffel Vertiefungen?
Sie gehören zum traditionellen Erscheinungsbild, vergrößern die Oberfläche und helfen dabei, den späteren Guss gleichmäßig zu verteilen.
Wird Vrilica nach dem Übergießen noch einmal gebacken?
In manchen Familienversionen ja. Bei dieser Rezeptur wird die fertig gebackene Vrilica mit heißer Milch und Butter übergossen und anschließend außerhalb des Ofens ruhen gelassen.
