Kiflice mit Käse – Weiche Balkan-Hörnchen
Kiflice mit Käse sind kleine, weich gebackene Hefeteighörnchen mit einer herzhaften Käsefüllung. Sie werden auf dem Balkan häufig zum Frühstück, als Snack, für Gäste oder als Bestandteil eines größeren Buffets serviert. Frisch aus dem Ofen sind sie besonders weich, duften mild nach Milch und Hefe und besitzen eine goldbraune Oberfläche.
In diesem Rezept wird der Teig mit Vollmilch, Ei und Sonnenblumenöl zubereitet. Die festgelegte Füllung besteht aus Feta, Ei und etwas Schmand. Dadurch bleibt sie saftig, ohne beim Backen vollständig aus den Kiflice zu laufen. Weitere traditionelle Backideen findest du in unserer Übersicht der beliebtesten Balkan-Gebäckrezepte.
Kiflice mit Käse – Weiche Balkan-Hörnchen
Kochutensilien
- Küchenwaage
- Messbecher
- Kleiner Topf
- Kleine Schüssel
- Große Rührschüssel
- Schneebesen oder Gabel
- Stabiler Kochlöffel oder Teigschaber
- Küchenmaschine mit Knethaken, optional
- Küchenhandtuch oder Abdeckhaube
- Teigkarte
- Nudelholz
- Scharfes Messer oder Pizzaschneider
- Backpapier
- Großes Backblech
- Backpinsel
- Kuchengitter
Zutaten
Für den Kiflice-Teig
- 500 g Weizenmehl Type 550
- 7 g Trockenhefe
- 10 g Zucker
- 9 g feines Salz
- 250 ml Vollmilch 3,5 % Fett
- 80 ml Sonnenblumenöl
- 1 Ei Größe M
Für die Arbeitsfläche
- 15 g Weizenmehl Type 550
- Für die Käsefüllung
- 250 g Feta gut abgetropft
- 1 Ei Größe M
- 30 g Schmand 24 % Fett
Zum Bestreichen und Bestreuen
- 1 Ei Größe M
- 15 ml Vollmilch 3,5 % Fett
- 15 g Sesam
Nach dem Backen
- 15 g Butter
Anleitungen
Hefemischung vorbereiten
- Die 250 Milliliter Vollmilch auf ungefähr 35 bis 38 °C erwärmen. Die Milch soll lauwarm und nicht heiß sein.
- Ungefähr 100 Milliliter der lauwarmen Milch in eine kleine Schüssel geben.
- Trockenhefe und Zucker hinzufügen.
- Die Mischung gründlich verrühren und fünf Minuten stehen lassen.
- Die Hefe kann nach dieser Zeit leicht schäumen. Trockenhefe bildet jedoch nicht immer eine stark sichtbare Schaumschicht.
Kiflice-Teig kneten
- Weizenmehl und Salz in einer großen Rührschüssel gründlich vermischen.
- In der Mitte des Mehls eine Mulde formen.
- Hefemischung, restliche lauwarme Milch, Sonnenblumenöl und ein Ei in die Mulde geben.
- Die Zutaten mit einem Kochlöffel oder Teigschaber vermischen, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist.
- Den Teig auf eine saubere Arbeitsfläche geben.
- Den Kiflice-Teig acht bis zehn Minuten kräftig kneten.
- Der fertig geknetete Teig soll glatt, elastisch und weich sein. Er darf leicht an den Händen haften, soll aber seine Form behalten.
- Während des Knetens kein zusätzliches Mehl einarbeiten.
Erste Gehzeit
- Den Teig zu einer glatten Kugel formen.
- Die Teigkugel zurück in die Rührschüssel legen.
- Die Schüssel luftdicht oder mit einem leicht angefeuchteten Küchenhandtuch abdecken.
- Den Teig ungefähr 60 Minuten an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen.
- Der Teig ist bereit zur Weiterverarbeitung, wenn er sein Volumen deutlich vergrößert und annähernd verdoppelt hat.
Käsefüllung zubereiten
- Den Feta vor dem Abwiegen gründlich abtropfen lassen.
- Den Feta in einer Schüssel mit einer Gabel fein zerdrücken.
- Ein Ei und den Schmand hinzufügen.
- Alles zu einer gleichmäßigen, dick-cremigen Füllung vermischen.
- Kein zusätzliches Salz hinzufügen.
- Die Käsefüllung bis zur Verwendung kühl stellen.
Backblech vorbereiten
- Ein großes Backblech mit Backpapier auslegen.
- Die abgemessenen 15 Gramm Mehl zum Ausrollen bereitstellen.
Teig teilen und ausrollen
- Den aufgegangenen Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben.
- Den Teig vorsichtig flach drücken, damit sehr große Luftblasen entweichen.
- Den Teig mit einer Teigkarte in zwei gleich schwere Stücke von jeweils ungefähr 450 Gramm teilen.
- Beide Teigstücke zu glatten Kugeln formen.
- Eine Teigkugel abdecken, während die andere ausgerollt wird.
- Die erste Teigkugel zu einem möglichst gleichmäßigen Kreis von ungefähr 30 bis 32 Zentimetern Durchmesser ausrollen.
- Den Teigkreis mit einem scharfen Messer oder Pizzaschneider zunächst vierteln.
- Jedes Viertel noch einmal halbieren, sodass acht gleich große Dreiecke entstehen.
Erste acht Kiflice füllen
- Ungefähr 20 Gramm Käsefüllung auf das breite Ende eines Teigdreiecks setzen.
- An der breiten Kante und an beiden Seiten einen kleinen Teigrand frei lassen.
- Die beiden äußeren Ecken leicht über die Füllung nach innen legen.
- Das Dreieck vom breiten Ende zur Spitze hin locker, aber gleichmäßig einrollen.
- Die Spitze des Teigdreiecks soll auf der Unterseite der Kiflica liegen.
- Das gerollte Teigstück leicht zu einem Hörnchen biegen.
- Die Kiflica auf das vorbereitete Backblech legen.
- Die übrigen sieben Teigdreiecke auf dieselbe Weise füllen und formen.
Restliche Kiflice formen
- Die zweite Teigkugel ebenfalls zu einem 30 bis 32 Zentimeter großen Kreis ausrollen.
- Den zweiten Teigkreis in acht Dreiecke schneiden.
- Die restliche Käsefüllung gleichmäßig auf die acht Dreiecke verteilen.
- Die Dreiecke wie zuvor zu Hörnchen einrollen.
- Alle 16 Kiflice mit ungefähr zwei Zentimetern Abstand auf dem Backblech verteilen.
Zweite Gehzeit
- Die geformten Kiflice locker mit einem sauberen Küchenhandtuch abdecken.
- Die Kiflice weitere 20 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
- Währenddessen den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Nach der zweiten Gehzeit sollen die Kiflice sichtbar voller und weicher wirken.
Oberfläche vorbereiten
- Ein Ei und 15 Milliliter Vollmilch in einer kleinen Schüssel glatt verquirlen.
- Die aufgegangenen Kiflice vorsichtig und gleichmäßig mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen.
- Den Sesam gleichmäßig über die Hörnchen streuen.
Kiflice backen
- Das Backblech auf die untere bis mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens schieben.
- Die Kiflice bei 190 °C Ober-/Unterhitze ungefähr 20 bis 22 Minuten backen.
- Nach ungefähr 17 Minuten die Bräunung kontrollieren.
- Werden die Kiflice zu schnell dunkel, das Blech locker mit Backpapier abdecken.
- Die Kiflice sind fertig, wenn ihre Oberfläche gleichmäßig goldbraun und die Unterseite vollständig gebacken ist.
Kiflice weich halten
- Die Butter während der letzten Backminuten bei niedriger Temperatur schmelzen.
- Das Backblech aus dem Ofen nehmen.
- Die heißen Kiflice sofort dünn mit der geschmolzenen Butter bestreichen.
- Die Kiflice locker mit einem sauberen Küchenhandtuch abdecken.
- Die Hörnchen zehn Minuten ruhen lassen.
- Die Kiflice anschließend warm oder bei Raumtemperatur servieren.
Notizen
- Die festgelegte Rezeptmenge ergibt 16 mittelgroße Kiflice.
- Der Teig wird in zwei Stücke geteilt und jeder Teigkreis in acht Dreiecke geschnitten.
- Dieses Rezept beschreibt ausschließlich mit Feta gefüllte Kiflice.
- Feta und Hüttenkäse sollten in der Zutatenliste nicht alternativ angeboten werden, weil sie sich in Feuchtigkeit, Salzgehalt, Geschmack und Kalorienwert deutlich unterscheiden.
- Das angegebene Gewicht von 250 Gramm bezieht sich auf abgetropften Feta.
- Wegen des Salzgehalts des Fetas wird die Füllung nicht zusätzlich gesalzen.
- Weizenmehl Type 550 gibt dem Teig ausreichend Elastizität und eignet sich gut zum Formen der Hörnchen.
- Die Milch darf nicht heißer als ungefähr 40 °C sein.
- Der Teig muss acht bis zehn Minuten geknetet werden.
- Während des Knetens kein zusätzliches Mehl einarbeiten.
- Die 15 Gramm Mehl für die Arbeitsfläche sind bereits abgemessen und in der Kalorienberechnung enthalten.
- Die tatsächliche erste Gehzeit kann abhängig von der Raumtemperatur etwas länger als 60 Minuten dauern.
- Das Teigvolumen ist wichtiger als die exakte Anzahl der Minuten.
- Die zweite Gehzeit nach dem Formen darf nicht ausgelassen werden.
- Pro Kiflica ungefähr 20 Gramm Käsefüllung verwenden.
- Zu viel Füllung kann beim Rollen oder Backen austreten.
- Die Spitze des Teigdreiecks immer auf die Unterseite legen.
- Die Kiflice nicht zu fest einrollen, da der Hefeteig noch aufgehen muss.
- Feta wird beim Backen weich und cremig, aber nicht vollständig flüssig.
- Sesam ist Bestandteil der festgelegten Rezeptur und wurde in die Kalorienberechnung aufgenommen.
- Die Butter nach dem Backen nur dünn auftragen.
- Das Abdecken mit einem Küchenhandtuch macht die Oberfläche weicher.
- Joghurt, Sauermilch, Ajvar, Salat und andere Beilagen sind nicht in der Kalorienangabe enthalten.
- Frische Kiflice schmecken am Backtag am besten.
- Vollständig abgekühlte Reste luftdicht verpacken und im Kühlschrank aufbewahren.
- Gekühlte Kiflice innerhalb von ungefähr zwei Tagen verbrauchen.
- Zum Aufwärmen ungefähr acht Minuten bei 170 °C Ober-/Unterhitze erhitzen.
- Gebackene Kiflice können portionsweise ungefähr zwei Monate eingefroren werden.
- Die Kalorienberechnung berücksichtigt sämtliche angegebenen Zutaten einschließlich Arbeitsmehl, Sesam und Butter.
Was sind Kiflice mit Käse?
Kiflice sind gefüllte oder ungefüllte Hörnchen aus Hefeteig. Der Name leitet sich von ihrer gebogenen Form ab. Es gibt sie in zahlreichen regionalen und familiären Varianten: süß, salzig, mit Käse, Schinken, Marmelade oder ganz ohne Füllung. Das Grundprinzip bleibt ähnlich. Ein weicher Teig wird rund ausgerollt, in Dreiecke geschnitten und vom breiten Ende zur Spitze eingerollt.
Käse-Kiflice gehören zu den verbreitetsten herzhaften Varianten. Anders als Blätterteighörnchen besitzen sie keine spröden, blättrigen Schichten. Ihre Struktur erinnert eher an ein sehr weiches, lockeres Milchgebäck. Die Feta-Füllung wird beim Backen weich und cremig, zieht aber keine langen Käsefäden wie geschmolzener Schnittkäse.
Welcher Käse eignet sich für Kiflice?
Traditionell werden Kiflice häufig mit einem jungen weißen Käse oder einem krümeligen Salzlakenkäse gefüllt. Konsistenz, Feuchtigkeit und Salzgehalt solcher Käse unterscheiden sich jedoch deutlich. Eine offene Angabe wie „Feta oder Hüttenkäse“ führt deshalb nicht zu einem reproduzierbaren Ergebnis.
Für dieses Rezept wird ausschließlich gut abgetropfter Feta verwendet. Ei bindet die Füllung, während eine kleine Menge Schmand sie geschmeidiger macht. Zusätzliches Salz ist nicht erforderlich, weil Feta bereits einen ausgeprägten Salzgehalt besitzt. Sehr feuchter Käse sollte vor dem Abwiegen gründlich abtropfen, damit die Füllung beim Backen nicht ausläuft.
Warum werden diese Kiflice besonders weich?
Vollmilch, Ei und Öl halten den Hefeteig weich und verzögern das Austrocknen. Entscheidend ist außerdem, während des Knetens nicht unkontrolliert zusätzliches Mehl einzuarbeiten. Der Teig darf anfangs leicht klebrig sein. Nach acht bis zehn Minuten Knetzeit soll er glatt, elastisch und deutlich formbarer werden.
Auch die zweite Gehzeit ist wichtig. Nach dem Ausrollen und Füllen benötigt der Teig weitere 20 Minuten, damit sich die geformten Kiflice entspannen und erneut etwas Volumen entwickeln. Werden sie unmittelbar nach dem Formen gebacken, bleiben sie kompakter und können an den Nähten aufreißen.
Kiflice richtig formen
Der aufgegangene Teig wird in zwei gleich schwere Portionen geteilt. Jede Portion wird zu einem Kreis von ungefähr 30 bis 32 Zentimetern Durchmesser ausgerollt und anschließend in acht möglichst gleich große Dreiecke geschnitten. So entstehen insgesamt 16 mittelgroße Kiflice.
Die Käsefüllung wird auf das breite Ende jedes Dreiecks gesetzt. Dabei muss an den Seiten ein kleiner Rand frei bleiben. Anschließend werden die beiden äußeren Ecken leicht nach innen gelegt und das Teigdreieck ohne starken Druck zur Spitze hin eingerollt. Die Spitze liegt auf dem Backblech immer unten, damit sich das Hörnchen beim Backen nicht öffnet.
Woran erkennt man richtig gegangenen Kiflice-Teig?
Nach der ersten Gehzeit soll der Teig sein Volumen deutlich vergrößert haben. Eine exakte Verdoppelung ist nicht auf die Minute planbar, weil Raumtemperatur, Milchtemperatur und Triebkraft der Hefe unterschiedlich sein können. In einem warmen Raum reichen häufig 60 Minuten, während der Teig in einer kühleren Küche etwas länger benötigen kann.
Nach dem Formen sollen die Kiflice sichtbar voller wirken. Wird eine Teigstelle vorsichtig mit dem Finger berührt, richtet sie sich langsam wieder auf. Springt der Teig sofort vollständig zurück, benötigt er noch etwas Zeit. Bleibt eine tiefe Mulde zurück und fällt das Hörnchen zusammen, ist der Teig bereits zu weit gegangen.
Warum läuft die Käsefüllung aus?
Eine kleine Menge Käse kann an einzelnen Enden sichtbar werden und goldbraun backen. Tritt jedoch viel Füllung aus, war der Feta häufig zu feucht, die Füllmenge zu groß oder das Teigdreieck wurde an den Seiten nicht ausreichend geschlossen.
Pro Kiflica reichen ungefähr 20 Gramm Füllung. Sie wird nicht bis an den äußeren Rand gestrichen, sondern kompakt auf das breite Ende gesetzt. Die seitlichen Teigecken werden leicht nach innen gelegt, bevor das Hörnchen eingerollt wird.
Häufige Fehler bei Kiflice mit Käse
Die Kiflice bleiben kompakt
Ein kompakter Teig entsteht meistens durch zu viel zusätzliches Mehl, zu kurzes Kneten oder eine ausgelassene zweite Gehzeit. Der Teig muss weich bleiben und ausreichend Zeit bekommen, um vor und nach dem Formen aufzugehen.
Die Hörnchen reißen beim Rollen
Der Teig wurde möglicherweise zu trocken geknetet oder nach der ersten Gehzeit zu stark mit zusätzlichem Mehl bearbeitet. Auch sehr dünn ausgerollte Dreiecke können an der Füllung reißen. Die beiden Teigkreise sollten ungefähr fünf bis sechs Millimeter dick bleiben.
Die Oberfläche wird zu dunkel
Ei und Milch sorgen für eine schnelle Bräunung. Deshalb sollten die Kiflice während der letzten fünf Backminuten kontrolliert werden. Werden sie zu dunkel, kann das Blech für die verbleibende Zeit locker mit Backpapier abgedeckt werden.
Die Kiflice werden nach dem Abkühlen trocken
Zu lange Backzeit und fehlendes Abdecken sind häufige Ursachen. Die fertig gebackenen Hörnchen werden dünn mit Butter bestrichen und zehn Minuten unter einem sauberen Küchentuch ruhen gelassen. Der eingeschlossene Dampf macht die Oberfläche weicher.
Was passt zu Kiflice mit Käse?
Kiflice schmecken warm oder bei Raumtemperatur. Dazu passen Naturjoghurt, Sauermilch, Ajvar, Tomaten, Gurken oder ein einfacher Salat. Wegen der würzigen Käsefüllung benötigen sie keinen zusätzlichen Aufstrich.
Wer statt einzelner gefüllter Hörnchen ein großes weiches Brot backen möchte, findet im Pogača-Rezept eine passende Alternative. Für ein schnelleres Teiggericht ohne Hefe eignen sich die bosnischen Uštipci.
Weitere Brote, Pita-Arten und herzhafte Teigspezialitäten finden Sie in unserem Überblick über Balkan-Gebäck.
Kiflice aufbewahren und einfrieren
Frische Kiflice schmecken am Backtag am besten. Vollständig abgekühlte Reste werden luftdicht verpackt und im Kühlschrank aufbewahrt. Dort sollten sie innerhalb von ungefähr zwei Tagen verbraucht werden.
Zum Aufwärmen werden die Kiflice bei 170 °C Ober-/Unterhitze ungefähr acht Minuten in den Backofen gegeben. Die Mikrowelle macht den Teig zunächst weich, nach dem Abkühlen kann er jedoch schneller zäh werden.
Gebackene und vollständig abgekühlte Kiflice lassen sich gut einfrieren. Am besten werden sie portionsweise luftdicht verpackt und innerhalb von ungefähr zwei Monaten verbraucht. Zum Servieren können sie zunächst auftauen und anschließend kurz im Backofen erwärmt werden.
Häufige Fragen zu Kiflice mit Käse
Wie viele Kiflice ergibt dieses Rezept?
Die festgelegte Rezeptmenge ergibt 16 mittelgroße Kiflice. Dafür wird der Teig in zwei Portionen geteilt und jeder ausgerollte Teigkreis in acht Dreiecke geschnitten.
Warum müssen die geformten Kiflice noch einmal gehen?
Das Rollen drückt einen Teil der während der ersten Gehzeit entstandenen Luft aus dem Teig. Die zweite Gehzeit gibt der Hefe Gelegenheit, erneut Gas zu bilden. Dadurch werden die fertigen Kiflice lockerer und reißen beim Backen seltener auf.
Kann man für Kiflice frische Hefe verwenden?
Grundsätzlich entsprechen sieben Gramm Trockenhefe ungefähr 20 bis 21 Gramm frischer Hefe. Die hier festgelegte Rezeptur und Kalorienberechnung beziehen sich jedoch auf sieben Gramm Trockenhefe.
Warum wird Feta in den Kiflice nicht vollständig flüssig?
Feta verhält sich anders als Schnittkäse. Er wird beim Backen weicher und cremiger, behält aber einen Teil seiner krümeligen Struktur. Das ist bei dieser Käsefüllung normal und erwünscht.
Kann man Kiflice bereits am Vortag backen?
Ja. Nach dem vollständigen Abkühlen werden sie luftdicht verpackt und am folgenden Tag kurz im Backofen erwärmt. Direkt nach dem Backen sind sie allerdings am weichsten und aromatischsten.
