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Mekike – Luftige frittierte Teigfladen

Luftige Mekike aus weichem Hefeteig, von Hand auseinandergezogen und goldbraun frittiert. Außen leicht knusprig, innen weich und ideal zum Frühstück mit Käse, Kajmak oder Marmelade.
Vorbereitungszeit20 Minuten
Zubereitungszeit20 Minuten
Gehzeit2 Stunden
Gesamtzeit2 Stunden 40 Minuten
Gericht: Frühstück, Gebäck
Küche: Balkan Küche
Suchbegriff: Balkan Teigfladen, frittierte Teigfladen, frittierter Hefeteig, Mekici, Mekike, Mekike mit Kajmak, Mekike Rezept
Servings: 4 Portionen - 8 große Mekike
Calories: 620kcal

Kochutensilien

  • Große Rührschüssel
  • Küchenwaage
  • Messbecher
  • Stabiler Kochlöffel oder Teigkarte
  • Sauberes Küchentuch oder Abdeckung für die Gehzeit
  • Teigkarte oder scharfes Messer zum Portionieren
  • Große tiefe Pfanne oder breiter Topf
  • Küchenthermometer
  • Küchenzange oder Schaumkelle
  • Kuchengitter oder Küchenpapier
  • Kleiner Pinsel oder etwas Öl für Hände und Arbeitsfläche

Zutaten

Für den Teig

  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 320 ml lauwarmes Wasser
  • 7 g Trockenhefe
  • 8 g Zucker
  • 10 g Salz
  • 15 ml Sonnenblumenöl

Zum Formen

  • 1 –2 EL Sonnenblumenöl

Zum Frittieren

  • ca. 700–900 ml Sonnenblumenöl abhängig von Topfgröße

Optional zum Servieren

  • Kajmak
  • milder weißer Käse
  • Naturjoghurt oder Sauermilch
  • Marmelade
  • Honig

Anleitungen

Hefeteig vorbereiten

  • Hefe aktivieren
  • Etwa 100 ml des lauwarmen Wassers mit Zucker und Trockenhefe verrühren. 5–10 Minuten stehen lassen, bis sich an der Oberfläche erste Bläschen bilden.
  • Zutaten vermengen
  • Mehl in eine große Schüssel geben. Hefemischung, restliches Wasser und Sonnenblumenöl hinzufügen.
  • Salz hinzufügen
  • Salz darübergeben und zunächst mit einem Kochlöffel oder der Hand vermengen, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist.
  • Teig kneten
  • Den weichen Teig etwa 8–10 Minuten kneten. Er darf leicht klebrig bleiben und sollte nicht durch zusätzliches Mehl unnötig fest gemacht werden.

Teig gehen lassen

  • Erste Gehzeit
  • Die Schüssel dünn einölen, den Teig hineinlegen und abdecken. An einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis das Volumen deutlich zugenommen hat.
  • Arbeitsfläche vorbereiten
  • Die Arbeitsfläche sehr dünn mit Öl bestreichen. Kein zusätzliches Mehl verwenden.
  • Teig portionieren
  • Den gegangenen Teig vorsichtig aus der Schüssel lösen, ohne ihn kräftig durchzukneten. In 8 möglichst gleich große Stücke von jeweils ungefähr 105 g teilen.
  • Zweite Gehzeit
  • Die Teigstücke locker rund formen, mit etwas Abstand auf die geölte Fläche legen, abdecken und weitere 15 Minuten ruhen lassen.

Mekike formen

  • Öl erhitzen
  • Während der zweiten Gehzeit das Frittieröl in einem breiten Topf auf 170–175 °C erhitzen.
  • Hände einölen
  • Die Hände dünn mit Sonnenblumenöl bestreichen.
  • Mekike auseinanderziehen
  • Ein Teigstück aufnehmen und vorsichtig von der Mitte nach außen auf ungefähr 12–14 cm Durchmesser ziehen. Die Form darf unregelmäßig bleiben. Nicht mit dem Nudelholz ausrollen.

Mekike frittieren

  • Ins Öl geben
  • Das geformte Teigstück vorsichtig vom Körper weg in das heiße Öl gleiten lassen.
  • Erste Seite frittieren
  • Etwa 60–90 Sekunden frittieren, bis die Unterseite goldbraun ist.
  • Wenden
  • Die Mekike mit einer Zange oder Schaumkelle vorsichtig wenden.
  • Zweite Seite frittieren
  • Weitere 60–90 Sekunden goldbraun backen.
  • Temperatur kontrollieren
  • Zwischen den Portionen prüfen, dass das Öl weiterhin ungefähr 170–175 °C hat. Je nach Topfgröße jeweils nur eine oder zwei Mekike gleichzeitig frittieren.
  • Abtropfen lassen
  • Die fertigen Mekike aus dem Öl nehmen und kurz auf einem Kuchengitter oder Küchenpapier abtropfen lassen.

Servieren

  • Warm servieren
  • Mekike möglichst frisch und warm mit Kajmak, Weißkäse, Joghurt, Sauermilch, Marmelade oder Honig servieren.

Notizen

  • Teigkonsistenz: Der Teig soll weich und leicht klebrig sein. Zu viel zusätzliches Mehl macht die Mekike kompakt.
  • Wassertemperatur: Lauwarm bedeutet ungefähr 30–35 °C. Sehr heißes Wasser kann die Hefe schädigen.
  • Mehl: Type 550 ist ideal. Bei Type 405 zunächst etwa 20 ml Wasser zurückhalten und nur bei Bedarf ergänzen.
  • Form: Mekike müssen nicht vollkommen rund oder gleichmäßig sein.
  • Kein Nudelholz: Durch starkes Ausrollen verliert der Teig einen Teil der während der Gehzeit gebildeten Luft.
  • Öltemperatur: 170–175 °C ergibt eine gute Balance zwischen Bräunung und vollständiger Garung.
  • Zu kaltes Öl: Die Mekike saugen mehr Fett auf.
  • Zu heißes Öl: Die Außenseite bräunt, bevor das Innere gar ist.
  • Öl wiederverwenden: Nach vollständigem Abkühlen durch ein feines Sieb filtern und nur wiederverwenden, wenn es nicht verbrannt riecht oder stark dunkel geworden ist.
  • Über-Nacht-Variante: Für eine kalte Gehzeit im Kühlschrank nur etwa 3 g Trockenhefe verwenden.
  • Süß oder herzhaft: Der Teig ist bewusst neutral gehalten und eignet sich für beide Servierarten.
  • Aufbewahrung: Frisch schmecken Mekike am besten. Reste abgedeckt lagern und kurz bei niedriger Temperatur erwärmen.
  • Einfrieren: Vollständig ausgekühlte Mekike können eingefroren und später im Ofen aufgewärmt werden, verlieren jedoch etwas von ihrer frisch frittierten Oberfläche.