Gefrorenen Filoteig entsprechend den Verpackungshinweisen vollständig auftauen. Die geschlossene Packung erst unmittelbar vor dem Schichten öffnen.
Den Blattspinat gründlich waschen. In einer Salatschleuder trocknen oder in einem Sieb vollständig abtropfen lassen.
Grobe Stiele entfernen und den Spinat in ungefähr ein bis zwei Zentimeter breite Streifen schneiden.
Den geschnittenen Spinat in eine große Schüssel geben, mit drei Gramm Salz bestreuen und ungefähr eine Minute mit den Händen durchkneten.
Den Spinat zehn Minuten stehen lassen. Anschließend portionsweise mit beiden Händen kräftig ausdrücken, damit möglichst wenig austretende Flüssigkeit in die Füllung gelangt.
Den gut abgetropften Weißkäse in einer großen Schüssel mit einer Gabel fein zerdrücken.
Speisequark, ein Ei und schwarzen Pfeffer zum Käse geben und gleichmäßig verrühren.
Den ausgedrückten Spinat auflockern und unter die Käsemasse heben. Die Füllung soll saftig und gut verteilbar, aber nicht flüssig sein.
Für den Guss Naturjoghurt und ein Ei in einer mittelgroßen Schüssel glatt rühren.
90 Milliliter Sonnenblumenöl langsam unterrühren. Anschließend das Mineralwasser hinzufügen und alles kurz vermischen. Den Guss während des Schichtens wiederholt umrühren.
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Metallbackform mit zehn Millilitern Sonnenblumenöl dünn ausstreichen.
Die Filoteigblätter bei Bedarf auf die Größe der Backform zuschneiden. Verwertbare Abschnitte können später flach zwischen vollständigen Blättern verteilt werden.
Die Teigblätter zählen. Ungefähr ein Viertel für den Boden und ein Viertel für die obere Abdeckung reservieren. Die verbleibenden Blätter in drei möglichst gleiche Zwischenpakete teilen.
Die Spinat-Käse-Füllung in vier möglichst gleiche Portionen teilen.
Die geöffneten Filoteigblätter während der gesamten Arbeit mit Backpapier und darüber mit einem leicht angefeuchteten Küchentuch abdecken. Das feuchte Tuch soll den Teig nicht direkt berühren.
Das erste Bodenblatt in die Backform legen und dünn mit dem Joghurtguss bestreichen. Die übrigen Blätter des unteren Pakets einzeln auflegen und ebenfalls jeweils sparsam bestreichen.
Die erste Portion Spinat-Käse-Füllung gleichmäßig auf den vorbereiteten Boden geben. Die Füllung locker verteilen und nicht festdrücken.
Das erste Zwischenpaket Blatt für Blatt auflegen und jedes Blatt dünn mit dem Guss bestreichen. Anschließend die zweite Portion Füllung darauf verteilen.
Auf dieselbe Weise das zweite Zwischenpaket und die dritte Portion Füllung einschichten.
Das dritte Zwischenpaket auflegen, jedes Blatt dünn bestreichen und darauf die vierte und letzte Portion Füllung verteilen.
Die reservierten oberen Teigblätter einzeln auflegen und jeweils dünn mit Guss bestreichen. Die obersten Blätter sorgfältig bis zu den Rändern der Form benetzen.
Verbliebenen Guss gleichmäßig über die Oberfläche verteilen. Er darf nicht als große Flüssigkeitsmenge an einer einzigen Stelle stehen bleiben.
Die Zeljanica auf der unteren bis mittleren Schiene ungefähr 35 bis 40 Minuten backen, bis die Oberfläche und die Ränder gleichmäßig goldbraun sind.
Wird die Oberfläche deutlich früher dunkel, die Backform während der letzten Backminuten locker mit Alufolie abdecken.
Die fertig gebackene Zeljanica aus dem Ofen nehmen und fünf Minuten offen stehen lassen.
Die Backform anschließend zuerst mit Backpapier und danach mit einem sauberen Küchentuch abdecken.
Die Zeljanica weitere 15 Minuten ruhen lassen. Dadurch werden die oberen Jufkaschichten etwas weicher, ohne dass die Pita ihre gesamte feine Knusprigkeit verliert.
Die Zeljanica in acht gleich große Portionen schneiden und warm servieren.