Teleća Bijela Čorba – Bosnische weiße Kalbfleischsuppe
Cremige bosnische Kalbfleisch-Čorba mit zarter Kalbsschulter, Wurzelgemüse und Kartoffeln. Die helle Suppe wird leicht mit Mehl gebunden und zum Schluss mit Schmand, Eigelb und etwas Zitronensaft verfeinert.
Vorbereitungszeit25 Minuten Min.
Zubereitungszeit1 Stunde Std. 30 Minuten Min.
Ziehzeit5 Minuten Min.
Gesamtzeit2 Stunden Std.
Gericht: Suppen und Eintöpfe
Küche: Balkan Küche
Suchbegriff: bosnische Kalbfleischsuppe, Kalbfleischsuppe mit Sauerrahm, Teleća Bijela Čorba, Teleca Corba, weiße Kalbfleischsuppe
Servings: 6 Portionen
Calories: 300kcal
Für die Čorba
- 600 g Kalbsschulter pariert
- 20 g Butter
- 120 g Zwiebel
- 180 g Karotten
- 80 g Petersilienwurzel
- 100 g Knollensellerie
- 5 g Knoblauch
- 25 g Weizenmehl Type 405
- 1,6 l heißes Wasser
- 1 Lorbeerblatt
- 12 g feines Salz geteilt
- 1,5 g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 180 g Kartoffeln
Für den Legier
- 150 g Schmand ca. 20 % Fett
- 1 Eigelb ca. 17 g
- 15 g frisch gepresster Zitronensaft
- 15 g glatte Petersilie
Fleisch und Gemüse vorbereiten
Kalbsschulter trocken tupfen, größere Sehnen entfernen und das Fleisch in ungefähr 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebel fein würfeln. Karotten, Petersilienwurzel und Sellerie in kleine Würfel von etwa 7–8 mm schneiden. Knoblauch sehr fein hacken. Kartoffeln schälen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden; bis zur Verwendung mit kaltem Wasser bedecken.
Gemüse anschwitzen
Butter im Suppentopf bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebel, Karotten, Petersilienwurzel und Sellerie zugeben und etwa 6 Minuten unter regelmäßigem Rühren anschwitzen. Das Gemüse soll weich werden, aber keine kräftige braune Farbe annehmen.
Ruhen lassen und servieren
- Kalbsschulter eignet sich besser für diese längere Garzeit als sehr magere Kurzbratstücke.
- Fleischwürfel möglichst gleichmäßig schneiden, damit sie gleichzeitig weich werden.
- Das Gemüse soll angeschwitzt, aber nicht kräftig gebräunt werden.
- Das Mehl wird nur kurz gegart und darf für diese helle Čorba nicht braun werden.
- Kartoffeln erst später hinzufügen, damit sie während der Fleischgarzeit nicht zerfallen.
- Den kalten Schmand-Eigelb-Legier niemals direkt in stark kochende Suppe geben.
- Nach dem Legieren nicht mehr sprudelnd kochen.
- Zitronensaft erst am Schluss einrühren.
- Für eine spätere Verwendung lässt sich die Basis besser ohne Legier vorbereiten beziehungsweise einfrieren.
- Die Nährwerte beziehen sich auf sechs gleich große Portionen.