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Pekmez od Šipka – Hagebuttenkonfitüre

Feine Hagebuttenkonfitüre nach Balkan-Art, aus selbst gemachtem Hagebuttenmark und einer genau festgelegten Zuckermenge gekocht.
Vorbereitungszeit1 Stunde 10 Minuten
Zubereitungszeit1 Stunde 20 Minuten
Abkühlzeit2 Stunden
Gesamtzeit4 Stunden 30 Minuten
Gericht: Aufstrich, Frühstück, Vorrat
Küche: Balkan Küche
Keyword: džem od šipka, Hagebutten ohne Kerne, Hagebuttenkonfitüre, Hagebuttenmark selber machen, Hagebuttenmarmelade, marmelada, Pekmez od Šipka
Servings: 42 Portionen - ca. 25 g
Calories: 78kcal

Kochutensilien

  • Digitale Küchenwaage
  • Große Schüssel
  • Kleines scharfes Küchenmesser
  • Schneidebrett
  • Einweghandschuhe
  • Großer Topf mit Deckel, mindestens 5 Liter
  • Kartoffelstampfer
  • Hitzebeständiger Silikonspatel oder flacher Kochlöffel
  • Passiermühle mit mittlerer Scheibe
  • Sehr feines Metallsieb
  • Breiter schwerer Edelstahltopf
  • Kleiner Teller für die Konsistenzprobe
  • Kleine Schöpfkelle
  • Einfülltrichter
  • Fünf hitzebeständige Gläser mit Deckeln, je etwa 200–220 ml
  • Sauberes Küchenpapier
  • Sauberes Küchentuch
  • Gefriergeeignete Behälter

Zutaten

Für das Hagebuttenmark

  • 1.200 g reife Hagebutten nach dem Entfernen von Stielen und Blütenansätzen gewogen
  • 700 ml Wasser

Für den Pekmez

  • 800 g fein passiertes Hagebuttenmark
  • 500 g weißer Haushaltszucker

Anleitungen

Gläser vorbereiten

  • Gläser und Deckel auf Risse, Absplitterungen, Verformungen und beschädigte Dichtungen kontrollieren.
  • Gläser und Deckel gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel reinigen.
  • Alles sorgfältig abspülen und die Gläser bis zum Befüllen warm halten.
  • Einen kleinen Teller für die spätere Konsistenzprobe in den Kühlschrank stellen.

Hagebutten vorbereiten

  • Die Hagebutten unter fließendem kaltem Wasser gründlich waschen.
  • Blätter, kleine Zweige und andere Fremdkörper entfernen.
  • Schimmelige, gärende, faulige oder stark beschädigte Früchte vollständig aussortieren.
  • Stiele und schwarze Blütenansätze mit einem kleinen Messer abschneiden.
  • Genau 1.200 Gramm geputzte Hagebutten abwiegen.
  • Sehr große oder besonders feste Früchte bei Bedarf einmal halbieren.
  • Die Früchte nicht in einem Mixer zerkleinern.

Hagebutten weich kochen

  • Die geputzten Hagebutten in den großen Topf geben.
  • Genau 700 Milliliter Wasser hinzufügen.
  • Den Deckel auflegen und die Früchte langsam zum Kochen bringen.
  • Die Hagebutten bei niedriger bis mittlerer Temperatur 40 bis 50 Minuten weich kochen.
  • Die Früchte währenddessen ungefähr alle zehn Minuten bis zum Topfboden umrühren.
  • Weicher werdende Früchte vorsichtig mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken.
  • Den Topf vom Herd nehmen, sobald sich das Fruchtfleisch leicht zerdrücken lässt.
  • Die Fruchtmasse ungefähr zehn Minuten abkühlen lassen.

Hagebuttenmark passieren

  • Die noch warme Masse portionsweise durch die mittlere Scheibe der Passiermühle drehen.
  • Bei Bedarf kleine Mengen der Kochflüssigkeit hinzufügen, damit die Masse leichter passiert werden kann.
  • Die in der Passiermühle verbliebenen Kerne und groben Schalen entsorgen.
  • Das gewonnene Mark anschließend portionsweise durch ein sehr feines Metallsieb streichen.
  • Mark, das sichtbare Härchen oder grobe Partikel enthält, erneut durch das feine Sieb streichen.
  • Die verwendeten Geräte und die Arbeitsfläche anschließend gründlich reinigen.
  • Genau 800 Gramm glattes, kern- und härchenfreies Hagebuttenmark abwiegen.
  • Eventuell vorhandenen Überschuss nicht zur Rezeptmenge geben, sondern separat kühlen oder einfrieren.

Pekmez kochen

  • Die 800 Gramm Hagebuttenmark in den breiten schweren Topf geben.
  • Genau 500 Gramm Zucker hinzufügen.
  • Mark und Zucker gründlich vermischen.
  • Die Mischung bei niedriger Temperatur langsam erwärmen.
  • Regelmäßig rühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
  • Die Temperatur leicht erhöhen und die Masse ruhig zum Kochen bringen.
  • Den Pekmez offen 25 bis 35 Minuten kochen.
  • Während der gesamten Kochzeit vollständig über den Topfboden und entlang der Ränder rühren.
  • Mit zunehmender Dicke immer häufiger rühren.
  • Die Temperatur reduzieren, wenn die Masse stark spritzt oder am Topfboden haftet.

Konsistenz prüfen

  • Nach ungefähr 25 Minuten einen Teelöffel Pekmez auf den gekühlten Teller geben.
  • Die Probe zwei Minuten abkühlen lassen.
  • Den Teller leicht neigen.
  • Der Pekmez soll langsam fließen und keinen wässrigen Rand bilden.
  • Falls die Masse noch zu dünn ist, weitere fünf Minuten kochen und erneut prüfen.
  • Den Topf vom Herd nehmen, sobald der Pekmez glatt, weich und streichfähig ist.
  • Den erwarteten Ertrag von ungefähr 1.050 Gramm kontrollieren.

Pekmez abfüllen

  • Die warmen Gläser auf ein gefaltetes sauberes Küchentuch stellen.
  • Den heißen Pekmez mithilfe von Schöpfkelle und Einfülltrichter in die Gläser füllen.
  • Ungefähr einen Zentimeter Abstand zum oberen Glasrand lassen.
  • Luftblasen mit einem sauberen schmalen Silikonspatel lösen.
  • Die Glasränder mit sauberem, leicht angefeuchtetem Küchenpapier vollständig abwischen.
  • Die Gläser verschließen und aufrecht stehen lassen.
  • Die gefüllten Gläser nicht umdrehen.

Abkühlen und aufbewahren

  • Die Gläser kurz abkühlen lassen, aber spätestens innerhalb von zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.
  • Den gekühlten Pekmez innerhalb von zehn Tagen verbrauchen.
  • Nicht rechtzeitig benötigte Mengen vollständig durchkühlen lassen.
  • Den Pekmez in kleine gefriergeeignete Behälter umfüllen.
  • Zwei bis drei Zentimeter Platz für die Ausdehnung lassen.
  • Eingefrorenen Pekmez innerhalb von sechs Monaten verbrauchen.
  • Im Kühlschrank auftauen und nicht erneut einfrieren.
  • Zum Entnehmen immer einen sauberen und trockenen Löffel verwenden.

Notizen

  • In diesem Rezept bezeichnet Šipak die Hagebutte, nicht den Granatapfel.
  • Verwendet werden genau 800 g fertig passiertes Hagebuttenmark und 500 g Zucker.
  • Hagebuttenmark ist das Zwischenprodukt; erst nach Zugabe des Zuckers entsteht Pekmez od Šipka.
  • Die Früchte nicht im Mixer zerkleinern.
  • Kerne und feine Härchen müssen vollständig entfernt werden.
  • Das Mark zunächst durch eine Passiermühle und anschließend durch ein sehr feines Sieb streichen.
  • Bei sichtbaren Härchen erneut passieren.
  • Die Zuckermenge nicht „nach Geschmack“ verändern.
  • Der erwartete Ertrag beträgt ungefähr 1.050 g.
  • Der Pekmez wird beim Abkühlen deutlich fester.
  • Nicht bis zu einer trockenen Paste kochen.
  • Dieses Rezept ist nicht für die Lagerung bei Raumtemperatur freigegeben.
  • Im Kühlschrank innerhalb von zehn Tagen verbrauchen oder portionsweise einfrieren.
  • Bei Schimmel, Gärgeruch, Bläschen oder Gasbildung vollständig entsorgen.