Mehl und Salz in einer großen Schüssel gleichmäßig vermischen.
Zunächst ungefähr 280 Milliliter lauwarmes Wasser und 30 Milliliter Öl hinzufügen. Die Zutaten mit der Hand oder einem stabilen Kochlöffel vermengen.
Das restliche Wasser nach und nach einarbeiten. Der Teig soll weich und leicht klebrig, aber nicht flüssig sein.
Den Teig auf einer sauberen Arbeitsfläche acht bis zehn Minuten kräftig kneten. Er ist ausreichend geknetet, wenn seine Oberfläche weitgehend glatt ist und er sich dehnen lässt, ohne sofort auseinanderzufallen.
Den Teig zu einer Kugel formen, dünn einölen und abgedeckt 30 Minuten bei normaler Raumtemperatur ruhen lassen.
Den Teig wiegen und mit einer Teigkarte in zehn möglichst gleich große Portionen teilen. Jede Portion sollte ungefähr 84 Gramm wiegen.
Die Portionen mit nach unten gezogenen Rändern zu glatten Kugeln formen. Dabei nicht zusätzlich große Mengen Mehl einarbeiten.
Die Teigkugeln nebeneinander auf einen leicht geölten Teller oder in eine flache Form legen. Mit den restlichen 20 Millilitern Öl dünn bestreichen und vollständig abdecken.
Die Teigkugeln weitere 30 Minuten ruhen lassen. Diese zweite Ruhephase erleichtert das spätere Ausrollen und Ausziehen.
Ein großes sauberes Baumwolltuch faltenfrei auf den Tisch legen und sehr dünn mit einem Teil der Speisestärke bestäuben.
Eine Teigkugel aus der Abdeckung nehmen und zunächst mit den Händen flach drücken. Anschließend mit dem Nudelholz zu einem möglichst gleichmäßigen Kreis von ungefähr 20 bis 25 Zentimetern Durchmesser ausrollen.
Beide Hände mit den Handrücken nach oben vorsichtig unter die Teigmitte schieben. Den Teig langsam anheben und durch sein Eigengewicht sowie kleine Bewegungen von der Mitte nach außen dehnen.
Den Teig wieder auf das Tuch legen und rundherum weiter ausziehen. Dabei immer an den dickeren Bereichen arbeiten und nicht kräftig an bereits sehr dünnen Stellen ziehen.
Das Teigblatt ist fertig, wenn die Mitte gleichmäßig dünn und nahezu durchscheinend ist. Dicke äußere Ränder können mit einem Messer oder einer Teigkarte entfernt werden.
Den fertigen Filoteig möglichst sofort füllen und formen. Müssen mehrere Blätter vorbereitet werden, werden sie mit Backpapier voneinander getrennt, sehr leicht mit Stärke bestäubt und vollständig abgedeckt.
Mit den übrigen Teigkugeln ebenso verfahren. Nicht verwendete Kugeln bleiben währenddessen abgedeckt, damit ihre Oberfläche nicht austrocknet.
Den rohen Filoteig entsprechend dem jeweiligen Pita-, Burek- oder Gebäckrezept füllen und vollständig backen. Roher Teig wird nicht probiert oder gegessen.