Buranija sa Junetinom – Bosnischer Grüne-Bohnen-Eintopf
Bosnische Buranija aus frischen grünen Bohnen, langsam geschmorter Rinderschulter, Karotten und Zwiebeln. Eine kleine Paprika-Mehlschwitze bindet die kräftige Kochflüssigkeit nur leicht.
Vorbereitungszeit25 Minuten Min.
Zubereitungszeit1 Stunde Std. 40 Minuten Min.
Ruhezeit10 Minuten Min.
Gesamtzeit2 Stunden Std. 15 Minuten Min.
Gericht: Hauptgericht, Suppen und Eintöpfe
Küche: Balkan Küche, Bosnisch
Suchbegriff: bosnischer Grüne-Bohnen-Eintopf, Buranija Rezept, Buranija sa junetinom, grüne Bohnen mit Rindfleisch, Mahune mit Rindfleisch
Servings: 6 Portionen
Calories: 325kcal
Für Fleisch und Gemüse
- 600 g Rinderschulter küchenfertig und ohne Knochen
- 800 g frische grüne Bohnen nach dem Putzen gewogen
- 180 g gelbe Zwiebeln
- 200 g Karotten
- 10 g Knoblauch
- 25 g Sonnenblumenöl
- 30 g Tomatenmark
- 15 g glatte Petersilie
Für Flüssigkeit und Würzung
- 1,1 l heißes Wasser
- 11 g feines Salz
- 1 g schwarzer Pfeffer
- 2 Lorbeerblätter
Für die leichte Zaprška
- 15 g Sonnenblumenöl
- 15 g Weizenmehl Type 405
- 5 g edelsüßes Paprikapulver
Fleisch und Gemüse vorbereiten
Rinderschulter trocken tupfen und in ungefähr 2,5–3 cm große Würfel schneiden.
Bohnen waschen, beide Enden entfernen und längere Hülsen in ungefähr 4–5 cm große Stücke schneiden.
Nach dem Putzen genau 800 g Bohnen abwiegen.
Zwiebeln fein würfeln.
Karotten schälen und in ungefähr 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Knoblauch fein hacken.
Petersilie waschen, trocknen und fein schneiden.
Rindfleisch anbraten
15 g Sonnenblumenöl im großen Topf erhitzen.
Rindfleisch in zwei Portionen jeweils etwa 3–4 Minuten anbraten.
Angebratenes Fleisch auf einen sauberen Teller geben.
Die Pfanne beziehungsweise den Topf zwischen den Portionen nicht mit Wasser ablöschen.
Gemüsebasis zubereiten
Restliche 10 g Sonnenblumenöl in den Topf geben.
Zwiebeln und Karotten bei mittlerer Hitze etwa 6 Minuten anschwitzen.
Knoblauch hinzufügen und 30 Sekunden weitergaren.
Tomatenmark einrühren und ungefähr 1 Minute mitgaren.
Rindfleisch vorgaren
Fleisch samt ausgetretenem Fleischsaft zurück in den Topf geben.
700 ml heißes Wasser, Lorbeerblätter, 7 g Salz und schwarzen Pfeffer hinzufügen.
Einmal zum Kochen bringen.
Hitze reduzieren und mit leicht geöffnetem Deckel etwa 50–60 Minuten sanft köcheln lassen.
Das Fleisch soll nach dieser Zeit bereits deutlich weicher, aber noch nicht vollständig fertig sein.
Bohnen garen
Vorbereitete Bohnen in den Topf geben.
Restliche 400 ml heißes Wasser und 4 g Salz hinzufügen.
Alles einmal vollständig zum Kochen bringen.
Hitze anschließend reduzieren.
Buranija mit leicht geöffnetem Deckel mindestens 30 Minuten ruhig kochen.
Währenddessen zwei- bis dreimal vorsichtig umrühren.
Die Bohnen müssen vollständig gegart und weich sein.
Zaprška vorbereiten
15 g Sonnenblumenöl in einer kleinen Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen.
Mehl einrühren und etwa 1–2 Minuten hell anschwitzen.
Pfanne von der heißen Kochstelle nehmen.
Paprikapulver einrühren und nur wenige Sekunden mit dem warmen Fett verbinden.
Etwa 200 ml heiße Kochflüssigkeit aus dem Buranija-Topf portionsweise unter ständigem Rühren zur Mehlschwitze geben.
Glatt rühren, bis keine Mehlklumpen mehr sichtbar sind.
Buranija fertigstellen
Angerührte Zaprška langsam zurück in den großen Topf geben und gründlich verteilen.
Weitere 10 Minuten ohne Deckel sanft köcheln lassen.
Dabei regelmäßig vorsichtig über den Topfboden rühren.
Einen größeren Fleischwürfel prüfen. Er soll sich mit der Gabel leicht teilen lassen.
Bohnen kontrollieren: Sie müssen vollständig weich und durchgegart sein.
Lorbeerblätter entfernen.
Gehackte Petersilie unterrühren.
Topf vom Herd nehmen und 10 Minuten ruhen lassen.
Fleisch, Bohnen, Karotten und Kochflüssigkeit gleichmäßig auf sechs Portionen verteilen.
- Die 800 g Bohnen beziehen sich auf das Gewicht nach dem Putzen.
- Frische Gartenbohnen nicht roh essen und vollständig durchgaren.
- Für diese Rezeptur ausschließlich Rinderschulter verwenden.
- Das rohe Fleisch nicht unter fließendem Wasser waschen.
- Fleisch in zwei Portionen anbraten.
- Rindfleisch vor den Bohnen vorgaren.
- Kartoffeln gehören nicht zur festgelegten Hauptrezeptur.
- Keine fertige Brühe und keine universelle Gewürzmischung verwenden.
- Paprikapulver erst nach dem Erhitzen des Mehls zugeben und nicht dunkel rösten.
- Die Zaprška soll das Gericht nur leicht binden.
- Buranija soll saftig bleiben und nicht die Konsistenz einer dicken Sauce bekommen.
- Reste zügig abkühlen und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen.
- Brot, Joghurt, Sauermilch oder Sauerrahm sind nicht in den Nährwerten enthalten.